« Der sportliche Rennrad Sattel | Home | Umstands-Bademode XXL Beachwear »

RFID Kanban

In der Industrie kommt heute vielfach das japanische Kanban-System zur Nachschubsteuerung in der Produktion zum Einsatz. Hierbei wird sich traditionell am Bedarf der verbrauchenden Stelle orientiert. In Behältern, welche mit Karten gekennzeichnet sind, wird das Produktionsmaterial gelagert. Ist der Behälter leer entnimmt der Mitarbeiter die Karte und steckt diese in eine Kartenwand bzw. einen Briefkasten. Das signalisiert dem Logistiker, das der Behälter wieder aufzufüllen ist. In der Regel geschieht dieser Vorgang manuell.

Kanban mit RFID-Technologie
Beim RFID Kanban kann die Information über den Bedarf elektronisch an das Lager geschickt werden. Es müssen also nicht ständig die Karten eingesammelt werden, bevor das Lager weiss, welche Ware in der Produktion benötigt wird. So werden die Warenströme in die Produktion schneller und transparenter, was zu einer Senkung der Lagerbestände und der Kapitalbindung führt. Weiterhin werden manuelle Tätigkeiten reduziert, wodurch die Datengenauigkeit erhöht wird. Zudem ist das System zuverlässiger als die Verwendung von Barcodes.

Wie funktioniert Kanban mit RFID?
Die Kanban-Karten werden mit einem speziellen RFID-Transponder ausgerüstet. Bereits bestehende Karten können problemlos nachgerüstet werden. Das RFID-Lesegerät befindet sich in einem speziellen Kanban-Briefkasten, welcher über das Firmennetz mit einem Server verbunden ist. Sobald die Karte in den Briefkasten geworfen wird, erhält das Lager eine Meldung für welches Produkt ein Bedarf vorliegt. Da der Vorgang in elektronischer Form vorliegt genügt ein klick, um den Warentransport zu starten.

Thema: Hardware |

Einen Kommentar schreiben