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Reibeisenhaut
Reibeisenhaut (Keratosis pilaris) ist eine auffallende Verhornungsstörung der Haut. Insbesondere an den Beinen und Oberarmen treten kleine, hautfarbene Pusteln auf, die sich an den Haarbalgen entzünden. Diese lassen ein errötendes Hautbild erscheinen, mit verschieden großen Hornkegeln. Reibeisenhaut ist nicht heilbar, stellt jedoch kein gesundheitliches Risiko dar. Aus diesem Grund erfolgt keine medizinische Behandlung, außer der Patient leidet beträchtlich unter einer psychischen Belastung. Die bereits vorhandenen Mittel dienen ausschließlich der Milderung, da es der Forschung noch nicht gelungen ist ein heilendes Präparat zu entwickeln.
Leiden auch Sie an Reibeisenhaut, sind Hornerweichende Mittel eine gute Alternative. Diese werden als Cremes mit Salizylsäure und harnstoffhaltige Salben angeboten. Die Behandlungsmethoden variieren von Patient zu Patient. Eine gute Verbesserung Ihres Hautbildes erreichen Sie mit der Einstrahlung von Sonnenlicht. Dies sollte jedoch in Maßen angewendet werden. Ein gutes Ergebnis erzielen Sie mit der Kombination UV-Bestrahlung und Meersalz. Hier verschwinden die Rötungen fast komplett, was allerdings nur eine vorübergehende Erscheinung ist.
Über einen direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und Reibeisenhaut wird immer wieder spekuliert. Eine Diät, bei der auf den Grundstoff Glutunen ganz verzichtet wird, war erfolgreich, ist aber nicht wissenschaftlich belegt und sehr abhängig von dem Ernährungswillen des Patienten. Glutunen ist in den Nahrungsmitteln Müsli, Brot, Teigwaren und Pizza enthalten. Für Sie als Betroffene ist es überaus wichtig die Haut regelmäßig einzucremen. Die dafür benötigten Salben erhalten Sie in Drogerien und Apotheken. Ein Peeling, dass bis zu dreimal wöchentlich angewendet werden kann, entfernt die toten Hautschuppen und lässt Ihre Haut geschmeidiger erscheinen.
Thema: Beauty |
