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Prepaid Kreditkarten

Kreditkarten sind als modernes Zahlungsmittel aus dem heutigen Alltag kaum mehr wegzudenken. Eine besondere Form der kleinen Plastikkärtchen wird dabei immer beliebter, sogenannte Prepaid Kreditkarten. In Form und Funktion unterscheiden sie sich kaum von einer klassichen Kreditkarte. Als Kunde erhalten Sie von Ihrer Bank eine entsprechende Plasikkarte mit der Kreditkartennummer und können mit dieser Bargeld abheben oder beim Shoppingbummel und Einkauf im Internet bezahlen. Prepaid Kreditkarten basieren jedoch auf einem anderen Prinzip als herkömmliche Karten. Während Ihnen Ihre Bank nach positiver Bonitätsprüfung bei einer klassichen Kreditkarte einen monatlichen Kreditrahmen einräumt, funktionieren Prepaid Kreditkarten ähnlich wie Prepaid Handys auf Basis eines Guthabens, das nach Verbrauch aufgeladen werden muss. Unkontrolliertes Geldausgeben und Kaufen auf Pump sind damit ausgeschlossen - guthabenbasierte Kreditkarten also ein ideales Einstiegsprodukt für Jugendliche, so die Idee der Banken. Dank weiterer entscheidender Vorteile hat sich diese Kreditkartenform innerhalb weniger Jahre vom Nischenprodukt zu einem wahren Verkaufsschlager entwickelt. Neben der ursprünglich jugendlichen und finanziell unerfahrenen Zielgruppe, interessieren sich insbesondere sicherheitsorientierte oder finanziell angespannte Kunden für diese Kreditkartenform. Bei Verlust der Karte oder Datendiebstahl im Internet begrenzt sich der Schaden auf das aufgeladene Guthaben. Auch mangelnde Bonität oder Schufa-Einträge spielen bei Beantragung einer guthabenbasierten Kreditkarte kaum eine Rolle, da die kartenherausgebenden Institute keinen Kreditrahmen gewähren. Soviel Sicherheit und Service lassen sich die Banken leider auch etwas Kosten. Für eine guthabenbasierte Kreditkarte sind derzeit noch Jahresgebühren zwischen 30 und 120 Euro üblich.

Thema: Dienstleistungen |

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